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Sophia Vogel 'Extrem laut und unglaublich nah' im April Junges Schauspielhaus Hamburg

von Kerstin Knudsen

Oskar Schell ist neun Jahre und lebt in New York. Laut seiner Visitenkarte ist er Erfinder, Pazifist, Veganer, Schmuckdesigner und Tamburinspieler. Natürlich ist er noch viel mehr– zum Beispiel Französisch-Fan, Vaterkind und Geheimnisbewahrer. Geheimnisse hat Oskar seit dem „schlimmsten Tag“, dem Tag, an dem sein Vater beim Anschlag im World Trade Center ums Leben kam, einige: Er verschweigt seine Einsamkeit. Er verschweigt die Aufzeichnung der fünf Anrufbeantworteranrufe, die sein Vater noch machte, nachdem die Flugzeuge in die Türme gerast waren und er verschweigt selbstverständlich auch, dass er selbst neben dem Telefon stand und den Hörer nicht abheben konnte.
Autor Jonathan Safran Foer lässt Oskar New York durchwandern und ihn dabei seine verzweigte Familienhistorie entdecken, in der Leid und Liebe wuchern und Schweigen noch nie geholfen hat. Ob er will oder nicht, Oskar begreift, dass er nicht alleine ist, Regie führte Alexander Riemenschneider. Sophia ist in der Rolle des Oskar zu sehen sein. Mehr Infos, alle Spieltermine und Karten hier

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